Flüchtlingshilfe vor Ort


(15.6.15 - mlö) Wir spenden allerorten Geld, um Not und Elend zu mindern - nun gibt es ein Zeichen tätiger Nächstenliebe in unserer Schule: Wir bieten einen Deutschkurs für Flüchtlinge an, die noch keinen Zugang zu einem der offiziellen Inegrationskurse haben. Sprache ist der wichtigste Schlüssel zur Integration. Und so führten wir im März einen Kuchenbasar durch. Von dem eingenommen Geld wurden Schulbücher für erwachsene Ausländer angeschafft. Zudem haben wir Gelder aus dem Flüchtlingsfonds des Erzbistums Hamburg bewilligt bekommen, worüber wir die Hälfte des Kurses finanzieren können.

Und so lernen bei uns seit kurzem zweimal wöchentlich Albaner, Syrer und Ukrainer gemeinsam die deutsche Sprache bei Jelena Weltermann, unserer DAZ-Lehrerin (Deutsch als Zweitsprache).

Auch wenn es kaum Berührungspunkte gibt, ist es uns wichtig, dass die Kinder die Menschen bewusst wahrnehmen, um mit dem "Fremden" unbefangen umgehen zu können. Die Freude und Dankbarkeit der Asylbewerber ist zumindest deutlich zu spüren, könnten sie einen "offiziellen" Deutschkurs doch erst viel später beginnen. So können wir mithelfen bei Integration und Toleranz.





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